FIAT-Geld, Bitcoin und Kriege
Mit freundlicher Unterstützung der grok-KI, die mir meine Materialsammlung zusammengefasst hat.
Bitcoin als Bremse für Kriege? Eine nüchterne Betrachtung
Der Gedanke, dass Fiat-Geldsysteme Kriege erheblich erleichtern, ist weder neu noch besonders kontrovers – er ist im Gegenteil historisch gut belegt. Seit der Abschaffung des Goldstandards und der Einführung vollständig ungedeckter Währungen können Regierungen große militärische Konflikte finanzieren, ohne die Bevölkerung sofort mit massiven Steuererhöhungen zu konfrontieren. Stattdessen greifen sie auf drei Hauptmechanismen zurück: offene Staatsverschuldung, versteckte Enteignung durch Inflation und – vor allem – das quasi unbegrenzte Schöpfen neuen Geldes durch Zentralbanken.

Das Ergebnis ist ein Kreislauf, der Kriege länger und teurer macht, als es unter einem harten Geldsystem möglich wäre. Die Kosten werden zeitlich verzögert und diffus auf alle Geld- und Vermögensbesitzer verteilt. Jeder, der die Währung hält, verliert real an Kaufkraft – eine stille Steuer, die niemand direkt absegnen muss. Historische Beispiele reichen vom Ersten Weltkrieg über den Zweiten bis zu den langjährigen Konflikten in Vietnam, Irak, Afghanistan und der aktuellen Unterstützung der Ukraine: Kaum ein großer Krieg wurde je allein aus laufenden Steuereinnahmen bezahlt.
In einem System mit fester Geldmenge – sei es Gold, Silber oder Bitcoin – sähe das ganz anders aus. Neue Mittel können nicht einfach „gedruckt“ werden. Um einen Krieg zu finanzieren, müsste eine Regierung entweder drastisch Steuern erhöhen – und das wäre politischer Selbstmord, Vermögen direkt konfiszieren -was ein reales Revolutionsrisiko mit sich bringen würde – oder Kredite aufnehmen – wobei Kreditgeber wüssten, dass eine Pleite des Staates real bedeutet, ihr Geld zu verlieren. Kriege wären dadurch finanziell viel stärker begrenzt, kürzer und für die Bevölkerung spürbarer.
Bitcoin nimmt diesen Gedanken auf und radikalisiert ihn. Mit einer unveränderlichen Obergrenze von 21 Millionen Einheiten, dezentraler Kontrolle und vollständiger Transparenz auf der Blockchain entzieht es Regierungen die Möglichkeit, Geld heimlich zu vermehren. Jede Ausgabe wäre nachvollziehbar, jede Kriegsfinanzierung müsste offen begründet und von den Bürgern getragen werden. Das würde große, industrielle, langfristige Kriege – die Art von Kriegen, die im 20. Jahrhundert über 100 Millionen Menschen das Leben kosteten – wirtschaftlich fast unmöglich machen.
Die Vorstellung, Bitcoin könne „jeden Krieg beenden“, ist zwar zu optimistisch, denn kleine Konflikte, Bürgerkriege, Terrorfinanzierung, Söldnerarmeen oder ideologisch motivierte Auseinandersetzungen ließen sich auch mit Bitcoin oder anderen harten Vermögenswerten bezahlen. Staaten könnten Bitcoin verbieten, konfiszieren (wo möglich) oder parallele Fiat-Systeme aufrechterhalten. Solange nicht die Mehrheit der Weltbevölkerung und der globalen Wirtschaft auf Bitcoin oder eben andere „harte Assets“ umsteigt, bleibt der alte Mechanismus zumindest teilweise intakt.
Dennoch liegt hier ein starker, oft unterschätzter Punkt: Fiat-Geld ist das perfekte Instrument, um die Kosten von Gewalt unsichtbar und zeitlich entkoppelt auf die gesamte Gesellschaft abzuwälzen. Ein wirklich hartes, dezentrales und manipulationssicheres Geld würde diese Maschinerie zumindest massiv erschweren – vielleicht sogar so sehr, dass Kriege im Stil des 20. Jahrhunderts wirtschaftlich nicht mehr tragbar wären und es würde die grundlegende Machtstruktur der Zivilisation verändern.
Das ist kein kleiner Nebeneffekt, es ist eines der überzeugendsten Argumente für Bitcoin, das in der breiten öffentlichen Debatte viel zu selten ernsthaft diskutiert wird.
Wer jetzt denkt, das sei eine ausgefallene Science-Fiktion-Story, den muss ich enttäuschen: den Film, zufällig von den Matrix-Macher(innen?), gibt es schon.







