In unsicheren oder überwältigenden Zeiten machen viele Menschen „dicht“. Was anfangs als Abgrenzung gegen eine zu schnelle, zu laute und überwältigende Welt als intelligenter Schutzmechanismus des Körpers beginnt, wird schnell zu einem inneren Gefängnis: wir machen nicht nur intellektuell-geistig und emotional „dicht“, sondern auch auf körperlicher, somatischer Ebene.
Das Perikard (der Herzbeutel) zieht sich zusammen, um das emotionale Zentrum vor Verletzung zu bewahren. Wird diese Schutzspannung als Überlebensstrategie zum Dauerzustand, wird sie zur Barriere gegen das Leben selbst – gegen Kreativität, Verbindung und den natürlichen Fluss der Energie.
Viele Menschen nehmen diesen Zustand des inneren Gefängnisses nicht mehr bewusst wahr – er wird zum „neuen Normalen“, begleitet von jener unerklärlichen Müdigkeit, dem Gefühl des Überfordert-Seins oder einer diffusen Angst. Man funktioniert (noch), aber man fühlt nicht mehr wirklich.
Die Pulscode bietet einen physischen, direkten Weg, dem Körper ohne lange Analysen die Sicherheit zu signalisieren, die er braucht, um diese Gefängnismauern Schicht für Schicht wieder abzubauen. Er ist eine Einladung, aus dem Schutzmodus wieder in den Empfangsmodus zu kommen – nicht durch Kampf gegen die Anspannung, sondern durch das bewusste „Klopfen an das innere Tor“.
Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.“ Doch wie so oft im Leben fällt uns die Wahrnehmung einer bitteren Realität etwas schwer und wir versuchen andere Strategien:
Man besorgt eine stärkere Peitsche.
Man wechselt den Reiter.
Man gründet einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
Man besucht andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
Man bildet eine Task Force, um das Pferd wiederzubeleben.
Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
Man ändert die Kriterien, die besagen, wann ein Pferd tot ist.
Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen, damit sie schneller werden.
Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung toter Pferde zu erhöhen.
Man kauft etwas zu, dass tote Pferde schneller laufen lässt.
Man erklärt, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot sei.
Man bildet einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde.
Man richtet eine Kostenstelle für tote Pferde ein.
Du kannst Dich ausgiebig damit beschäftigen und Deine (Lebens-)Zeit investieren, Dein totes Pferd wieder ins Rennen zu schicken, Du kannst KI zur Optimierung Deines Lebenslaufes und für Bewerbungen nutzen, teure Weiterbildungen für den nächsten Trend besuchen, noch solange irgendwie weitermachen, bis die letzte Geldquelle versiegt….
Aber solange Du beschäftigt bist, hast Du keine Muße und wirst keine Klarheit für Dich finden. Die nüchterne Anerkennung dessen, was ist, ein Ankommen im Hier und Jetzt bei Dir ist die Voraussetzung für den Schritt vom irgendwo-doch-noch-Mitmachen zum selbstbestimmten Gestalten des eigenen Lebenswegs.
Vorab: Tantra verstehe ich nicht primär als eine sexuelle Technik, sondern als eine spirituelle Disziplin zur Transformation, Zirkulation und Kultivierung der Lebens-Energien. Das zentrale Ziel ist es, den natürlichen Verlust dieser Energien zu stoppen, sie stattdessen im Körper zu speichern, zu verfeinern und durch das eigene Energiesystem und zu leiten – und damit zu spielen, gerne auch mit dem Partner.
Von Tantra zu Tantra. Traditionelle Weisheit begegnet heutiger Sexualität von Thomas Lempert
… spricht Tantra-Einsteiger genauso an wie erfahrene Praktiker, es richtet sich aber ebenso an Menschen, die sich erst einmal für tibetischen Buddhismus interessieren und die Rolle von Tantra darin. Thomas Lempert hat katholische Theologie und Psychologie studiert, seine geistige Heimat aber schon früh im tibetischen Buddhismus gefunden. Zwischen diesen Polen entsteht ein anspruchsvolles und immer interessantes Spannungsfeld zwischen intellektueller, aristotelisch geschulter Begriffsanalyse mit einer weit geöffneten Tür zum buddhistisch inspirierten Feminismus, psychologischen und spirituellen Konzepten im tibetischen Buddhismus mit seiner Vielfalt an Traditionen, Gurus, Lehrmeinungen und einer Unzahl an Göttern (die am Ende nur Hilfsvorstellungen sind). Das verlangt dem Leser einiges ab, ihm wird ein permanentes Umschalten zwischen westlichen und östlichen Denkwelten und Weltvorstellungen abgefordert und sein Lektürevorschlag, „lies, was du verstehst, überspringe, wo du aussteigst“ und sein Humor (nimm nicht alles so wichtig, v.a. nicht dich selbst), macht das Buch auch für die Praktiker lesbar, die vor allem von seinen jahrelangen Erfahrungen mit tantrischen Übungen und dem ausführlichen Praxisteil profitieren wollen. Das werden sie – Tantra ist auch Theorie, vor allem aber eine Praxis und am Ende ein spiritueller Weg.Der neugierige Einsteiger findet also eine umfassende Einführung in das Thema aus tibetisch buddhistischer Sicht, aber auch tantrische Praktiker aus anderen Richtungen werden dazu lernen können. Tantra hat nach den ersten Erwähnungen im indischen Subkontinent über China den Weg nach Japan und Tibet genommen und wurde in die recht unterschiedlichen philosophisch-religiösen Traditionen erstaunlich schnell und nahtlos aufgenommen. Im Osten hatte man kulturübergreifend erkannt, dass die Liebeskunst eine Königsdisziplin ist, die alle Sinne zusammenführt und die Sexualkraft die Aktivierung der Kundalini einleitet. Im Tantra können wir am ehesten das Labyrinth des begrifflichen Denkens durchbrechen, um jenseits der Sprache die Allverbundenheit zu erfahren. Die abrahamitischen Buchreligionen in Europa und im Nahen Osten haben es dagegen geschafft, dieses sicher sehr alte Kulturgut jahrhundertelang gekonnt zu ignorieren.Das hat den ganzen jüdischen, christlichen und muslimischen Kulturraum tiefgreifend geprägt, in dem Schuld und Scham als Steuerungs- und Machtmittel eingesetzt werden konnten (und können), von einer natürlichen Polarität zwischen Frau und Mann ganz zu schweigen… Erst mit dem Neo Tantra ist diese Technik zur Kultivierung der Sexualenergie dann in den Westen gelangt – zumindest offiziell. Dennoch gibt es zwischen hinduistischem oder taoistischem Tantra und tibetisch-buddhistischem Unterschiede, die im Buch ebenfalls kurz angerissen werden, damit den Überblick aber auch abrunden.
Lempert, Thomas: Von Tantra zu Tantra. Traditionelle Weisheit begegnet heutiger Sexualität Köln (Windpferd) 2025 327 Seiten ISBN 978-3-86410-404-6 22,00 €
Die Nebennieren sind kleine zapfenförmige Drüsen, direkt auf den Nieren. Sie produzieren täglich in Schüben das Hormon Cortisol, das den Stoffwechsel, den Blutdruck und das Immunsystem reguliert. Unter Stress wird besonders viel Cortisol ausgeschüttet, um den Körper in dieser Situation für die Stressreaktionen Flucht, Kampf oder Erstarrung zu unterstützen. Was geschieht, wenn wir im Dauerstress sind, in einer subtilen ständigen Alarmbereitschaft? Du kannst Artikel oder Bücher lesen, Videos ansehen oder es einfach selbst für Dich herausfinden! Für eher rational geprägten Menschen mag es zunächst seltsam anmuten, aber der Körper agiert und reagiert VOR dem Verstand. Lass Dich also überraschen!
Stelle Dich aufrecht hin oder lege Dich auf den Rücken und platziere Deine Handflächen auf die Nebennieren. Sie befinden sich unterhalb der Schulterblätter nahe an der Wirbelsäule an den oberen Spitzen der Nieren. Diese Haltung kann anfangs etwas anstrengend sein, probiere einfach aus, wie es für Dich am besten passt. Spüre jetzt in Ruhe ein, zwei Minutendie Wärme und die Präsenz Deiner Hände auf den Nebennieren.
Nimm jetzt ein Problem, das Dir Stress verursacht, in Deine Aufmerksamkeit – das kann privat (z.B. ist meine Beziehung noch so, wie ich immer leben wollte? ), beruflich, (z.B. ist meine berufliche Position angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung und KI gefährdet? oder ich habe einfach keine Motivation und Energie mehr zu arbeiten und funktioniere nur noch) oder gesellschaftlich (z.B. ist Auswandern eine Lösung?) sein. Achte jetzt darauf, wie die Körperregion um die Nebennieren darauf reagiert – gibt es ein Ziehen, einen Druck, ein Pulsieren…?
Atme jetzt im 4-2-7-Rhythmus, also 4 Einatmen durch die Nase, 2 Atem-Halten, 7 Ausatmen durch den Mund wie durch einen Strohhalm– insgesamt 5 mal. Diese Atmung beruhigt schnell Dein System. Spüre, wie sich Deine Nebennieren entspannen.
Sprich jetzt für Dich, aber laut, den Satz: Der Notfall ist vorbei. Ihr müsst nicht mehr alleine tragen. Ich bin hier bei euch. Insgesamt solltest Du diesen Satz insgesamt drei mal laut aussprechen. Lass Dir Zeit und spüre nach, was sich verändert. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Du das sofort direkt erspüren kannst. Du kannst diesen Satz gerne für Dich anpassen. Wenn Du eine konkrete Situation im Kopf hast, geht z.B. auch: Es ist vorbei, ihr könnt jetzt entspannen.
Es ist optimal, diese Entlastung vor dem Schlafengehen zu machen. Du wirst schnell eine Veränderung spüren – entweder sofort, spätestens nach dem dritten Mal.
Der Zaubercode ist Aufmerksamkeit – Präsenz – Wiederverbindung. Habe den Mut, präsent zu bleiben, auch wenn Du einen Flucht-Impuls hast.
Wenn Du Dir ein Ereignis ins Bewusstsein rufst, wirst Du schnell spüren lernen, ob es noch mit Stress verbunden ist und wieviel Energie noch daran gebunden ist. Probiere einfach aus, ob Du damit auch Ängste, Konflikte und Traumata lösen kannst, aber gib Dir Zeit und trinke ausreichend Wasser. Selbst Probleme, die noch nicht gelöst sind, kannst Du damit aus der Blockade oder Starre wieder in den Fluss bringen. Bist Du experimentierfreudig, dann rufe Dir die Traumata Deiner Ahnen auf und arbeite an ihnen.
Diese Übung ist einfach, braucht wenig Zeit, sie ist verblüffend wirkungsvoll und kann Dir viele Gänge zu Therapeuten ersparen. Probiere es aus, sei mutig, aber auch achtsam mit Dirund lege nach einer Woche erst einmal eine Pause ein.
Wichtige Anmerkung am Ende: unter Dauerstress sind wir quasi „unter Strom“, im Kampf- oder Fluchtmodus und schlimmstenfalls im Erstarrungsmodus – und eben nicht auf tiefe Entspannung und auf Regeneration eingestellt, auf die Aufnahme aller wichtigen Nährstoffe oder gar auf Entgiftung. Diese Nebennieren-Entlastung ist deshalb vor einer Kur mit Nährstoffzufuhr oder für eine Entschlackung sinnvoll (und spart Frust und Geld).
Unter der Prämisse, dass KI nicht nur mit jetzt schon atemberaubender Geschwindigkeit kommt, sondern auch bleibt und sich breit etabliert, wird sich unser Leben und die gesamte Arbeitswelt in einem Mass ändern, dass sich offenbar nur wenige annähernd vorstellen können. Als das Business-Netzwerk Xing vor einigen Wochen seine Umfrage vorstellte, in der um die 70% aller Befragten der Meinung waren, dass ihr Job für die nächsten zehn Jahre sicher ist, habe ich herzlich gelacht.
Der Artikel Etwas Großes geschieht von dem KI-Startup Gründer und Investor Matt Shumer hat sich in den letzten Wochen deutlich vom allgemeinen Rauschen in der Öffentlichkeit zu Thema KI abgehoben und eine bemerkenswerte Diskussion ausgelöst. Er warnt, dass „die Lücke zwischen öffentlicher Wahrnehmung und aktueller Realität inzwischen enorm ist — und diese Lücke ist gefährlich, weil sie Menschen daran hindert, sich vorzubereiten.“
„Die Erfahrung, die Tech-Arbeiter im letzten Jahr gemacht haben — zuzusehen, wie KI von einem „hilfreichen Werkzeug“ zu „macht meinen Job besser als ich“ wurde — ist die Erfahrung, die jetzt auf alle anderen zukommt. Recht, Finanzen, Medizin, Buchhaltung, Beratung, Schreiben, Design, Analyse, Kundenservice. Nicht in zehn Jahren. Die Menschen, die diese Systeme bauen, sagen ein bis fünf Jahre. Manche sagen weniger. Und nach dem, was ich allein in den letzten paar Monaten gesehen habe, halte ich „weniger“ für wahrscheinlicher.“ Über die Verwaltung von Finanzamt bis zur Bau- und Verkehrsplanung redet er nicht einmal…
„KI ersetzt nicht eine einzelne spezifische Fähigkeit. Sie ist ein allgemeiner Ersatz für kognitive Arbeit. Sie wird gleichzeitig in allem besser. … KI hinterlässt keine bequeme Lücke, in die man wechseln kann. Wofür auch immer du dich umschulst — sie wird auch darin besser.“
„Viele Menschen finden Trost in der Vorstellung, dass bestimmte Dinge sicher seien. Dass KI die Routinearbeit übernehmen könne, aber nicht menschliches Urteilsvermögen, Kreativität, strategisches Denken, Empathie ersetzen könne. Das habe ich früher auch gesagt. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich das noch glaube.“ … „Ich denke, die ehrliche Antwort lautet: Nichts, was am Computer erledigt wird, ist mittelfristig sicher. Wenn dein Job auf einem Bildschirm stattfindet — wenn der Kern deiner Arbeit Lesen, Schreiben, Analysieren, Entscheiden, Kommunizieren über eine Tastatur ist — dann wird KI bedeutende Teile davon übernehmen. Die Zeitlinie ist nicht „irgendwann“. Sie hat bereits begonnen.“
Aber was tun in dieser Situation?
„Ich schreibe das nicht, um dir ein Gefühl der Hilflosigkeit zu geben. Ich schreibe es, weil ich glaube, dass der größte Vorteil, den du im Moment haben kannst, einfach darin besteht, früh dran zu sein. Früh darin, es zu verstehen. Früh darin, es zu nutzen. Früh darin, dich anzupassen.“ …“Das könnte das wichtigste Jahr deiner Karriere sein. Handle entsprechend. Ich sage das nicht, um dich zu stressen. Ich sage es, weil es im Moment ein kurzes Zeitfenster gibt, in dem die meisten Menschen in den meisten Unternehmen das noch ignorieren.“
„Die Menschen, die diese Technologie bauen, sind gleichzeitig aufgeregter und verängstigter als irgendjemand sonst auf dem Planeten. Sie glauben, sie sei zu mächtig, um sie zu stoppen, und zu wichtig, um sie aufzugeben. Ob das Weisheit oder Rationalisierung ist, weiß ich nicht.“ …“Ich weiß, dass diejenigen, die hier am besten herauskommen, diejenigen sind, die jetzt anfangen, sich damit auseinanderzusetzen — nicht mit Angst, sondern mit Neugier und einem Gefühl der Dringlichkeit.“
Die Bereiche, in denen weiter Menschen nötig sein werden, sehe ich derzeit (noch):
Beaufsichtigung der KI und Haftung für die Ergebnisse – es wird immer jemanden geben müssen, der für die Ergebnisse der KI in die Haftung geht.
bei allen Daten, die man bewusst nicht einer KI geben möchte – also allen persönlichen, medizinischen oder gar intimen Informationen – falls die Daten nicht sowieso schon irgendwo im Hintergrund gesammelt und zugeordnet wurden…)
alles, was im Leben (noch) nicht als Daten existiert und bisher nur in der realen Welt beobachtbar ist – von ungewöhnlichen Naturphänomenen (Geier auf Rügen) über nicht kartierte Hügelgräber und alte Schiffahrtsrouten bis hin zu Synchronizitäten oder Deja Vus
Die KI wird uns dazu zwingen, uns auf das spezifisch Menschliche zu konzentrieren.
Cookie Consent
We use cookies to improve your experience on our site. By using our site, you consent to cookies.
Contains information related to marketing campaigns of the user. These are shared with Google AdWords / Google Ads when the Google Ads and Google Analytics accounts are linked together.
90 days
__utma
ID used to identify users and sessions
2 years after last activity
__utmt
Used to monitor number of Google Analytics server requests
10 minutes
__utmb
Used to distinguish new sessions and visits. This cookie is set when the GA.js javascript library is loaded and there is no existing __utmb cookie. The cookie is updated every time data is sent to the Google Analytics server.
30 minutes after last activity
__utmc
Used only with old Urchin versions of Google Analytics and not with GA.js. Was used to distinguish between new sessions and visits at the end of a session.
End of session (browser)
__utmz
Contains information about the traffic source or campaign that directed user to the website. The cookie is set when the GA.js javascript is loaded and updated when data is sent to the Google Anaytics server
6 months after last activity
__utmv
Contains custom information set by the web developer via the _setCustomVar method in Google Analytics. This cookie is updated every time new data is sent to the Google Analytics server.
2 years after last activity
__utmx
Used to determine whether a user is included in an A / B or Multivariate test.
18 months
_ga
ID used to identify users
2 years
_gali
Used by Google Analytics to determine which links on a page are being clicked
30 seconds
_ga_
ID used to identify users
2 years
_gid
ID used to identify users for 24 hours after last activity
24 hours
_gat
Used to monitor number of Google Analytics server requests when using Google Tag Manager