Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.“ Doch wie so oft im Leben fällt uns die Wahrnehmung einer bitteren Realität etwas schwer und wir versuchen andere Strategien:
- Man besorgt eine stärkere Peitsche.
- Man wechselt den Reiter.
- Man gründet einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
- Man besucht andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
- Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
- Man bildet eine Task Force, um das Pferd wiederzubeleben.
- Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
- Man ändert die Kriterien, die besagen, wann ein Pferd tot ist.
- Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen, damit sie schneller werden.
- Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung toter Pferde zu erhöhen.
- Man kauft etwas zu, dass tote Pferde schneller laufen lässt.
- Man erklärt, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot sei.
- Man bildet einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
- Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde.
- Man richtet eine Kostenstelle für tote Pferde ein.
Du kannst Dich ausgiebig damit beschäftigen und Deine (Lebens-)Zeit investieren, Dein totes Pferd wieder ins Rennen zu schicken, Du kannst KI zur Optimierung Deines Lebenslaufes und für Bewerbungen nutzen, teure Weiterbildungen für den nächsten Trend besuchen, noch solange irgendwie weitermachen, bis die letzte Geldquelle versiegt….
Aber solange Du beschäftigt bist, hast Du keine Muße und wirst keine Klarheit für Dich finden. Die nüchterne Anerkennung dessen, was ist, ein Ankommen im Hier und Jetzt bei Dir ist die Voraussetzung für den Schritt vom irgendwo-doch-noch-Mitmachen zum selbstbestimmten Gestalten des eigenen Lebenswegs.
Willst Du klären, ob und wie eine Zusammenarbeit sinnvoll ist? Lass uns miteinander sprechen und Klarheit gewinnen.