Interview mit Gor Rassadin

Zusammenfassung meines Interviews mit Gor Rassadin durch grok
(Stand Januar 2026)

Gor Rassadin, Begründer der Altera-Bewegung, versteht sich nicht nur als Autor und Wissensvermittler, sondern als aktiver Mitgestalter der Realität. Im Zentrum seiner Arbeit steht Realitätssteuerung – bewusste Einwirkung auf die physische Welt über den Hyperraum (Anderswelt, Ursachen-Ebene, Quellcode der Realität).

Die gegenwärtige Epoche beschreibt er als tiefgreifende Transformation der Realitätsbeschaffenheit selbst: eine rhythmische, zyklische Veränderung der Grundbausteine Information – Energie – Materie. Dadurch entstehen neue Naturgesetze, veränderte physikalische Parameter (z. B. Ätherdichte, Gravitation) und wiederkehrende Fähigkeiten wie direkte Manifestation, Levitation oder Teleportation, die in früheren Epochen (z. B. Atlantis, Lemuria) selbstverständlich waren.

Zeit ist für ihn kein linearer Fluss, sondern ein komplexes, toroidal wirkendes, zweckgerichtetes Phänomen mit starker Zukunftskomponente (Teleologie): Die Gegenwart entsteht aus dem Zusammentreffen von Vergangenheits- und Zukunftswellen.

Wissen schöpft Gor aus einer großen inneren Reaktivierung („Upload“) von 1997 – keine Channeling-Übertragung, sondern authentische, eigene Quelle, für die er volle Verantwortung übernimmt. Er betont: Echtes Wissen muss geformt, kontextualisiert und kommunikativ geteilt werden.

Realitätssteuerung funktioniert über informative Strukturen (schlüssige Konstrukte statt bloßer Wünsche) + Energetisierung. Nur so entstehen stabile Manifestationen. Er unterscheidet scharf zwischen wirkungsloser kollektiver Wunschmeditation und echter Magie/Realitätssteuerung.

Die kommende Realitätsbeschaffenheit wird Individualismus und Parasitismus als Überlebensstrategie obsolet machen – nur Netzwerkbewusstsein, Kooperation und Gemeinschaftssinn werden zukunftsfähig sein.

Besonders eindringlich ist seine Kritik an der modernen Verklärung des Bösen:
Das Böse ist wesenhaft, substanziell und funktional (Prüfung, Zerstörung, Widerstandstraining). Es zu leugnen oder nur als „Schatten“ oder „Kindheitstrauma“ zu pathologisieren, schwächt das geistige Immunsystem der Menschheit massiv. Ein gesundes Immunsystem ist intolerant – es tötet kompromisslos. Wer das nicht akzeptiert, wundert sich später, warum das Böse wuchert.

Gor plädiert für eine neue integrale Weltanschauung („Veris Logos“): sakral, gottverbunden, wissenschaftlich überprüfbar und gleichzeitig magisch-mystisch – ohne blinden Glauben und ohne die alten Religionen oder die reine Wissenschaft wiederzubeleben.

Kurz gesagt: Wir stehen mitten in einem kosmischen Wechsel – von harter Trennung zu vernetztem, lebendigem Sein. Wer diesen Wandel aktiv mitgestaltet, statt nur zu meditieren oder zu warten, wird die nächsten Jahrzehnte besser überstehen.

Ein sehr bodenständiges, tiefes und zugleich kämpferisches Gespräch über die Zukunft der Realität – und unserer Verantwortung darin.

Wer das gesamte Interview lesen möchte, findet es als PDF-Datei anbei.

Wer unser Gespräch lieber sehen möchte, hier das Video von youtube. (Achtung: nicht professionell!)

Kein weiter-so

In einem Punkt waren sich alle antiken Denker einig: Muße ist die Grundvoraussetzung um zu philosophieren.

Im Lateinischen ist Muße OTIUM – Ruhe, Freizeit. NEG-OTIUM, das Gegenteil der Muße, ist die (Berufs-)Tätigkeit, Arbeit, Beschäftigung, die Mühe und Unannehmlichkeit – kurz: das Müssen.

Die meisten Menschen sind heute permanent beschäftigt, sie kommunizieren, funktionieren, arbeiten Termine und to-do-Listen ab. Ein Leben im Laufschritt…

… in einer Welt, die gerade in Echtzeit vor unseren Augen zerfällt. Nicht nur über Jahrzehnte etablierte Karrierewege, gewohnte Lebensweisen und ganze Lebensentwürfe führen plötzlich in eine Sackgasse.

Völlig neue Faktoren wie Kryptowährungen, aktuell KI und demnächst Quantencomputer mischen die Karten im Spiel neu und werden unser Leben grundlegend ändern. Parallel dazu wird das gewohnte System zunehmend instabiler: Das globalisierte Wirtschaftssystem ordnet sich neu, das Finanzsystem liegt todkrank auf der Intensivstation, neuartige Waffensysteme können den Geist angreifen oder manipulieren und unser Heimatplanet reagiert auf die immer stärkeren kosmischen Einflüsse.

Es sind zu viele Faktoren und Variablen geworden, die eine Verlängerung des bisher-Gewesenen in die Zukunft sinnlos machen. Dennoch wird weiter mit Theorien, Modellen und Weltanschauungen gearbeitet, die jetzt schon nicht mehr funktionieren, während der öffentliche Raum von Turbo-Gerede aus der Phrasen-Dresch-Maschine und bombastischerer und immer künstlicherer Ablenkung erfüllt ist – eine Parallelwelt, die mit der Wirklichkeit auf Kollisionskurs ist.

Statt geschäftig nach einem (neuen) Platz in einer nicht-mehr-funktionierenden und meist auch nicht zukunftsfähigen Welt zu suchen, ist es jetzt Zeit erst einmal inne-zu-halten und in die Stille zu kommen.

  • Durchatmen, tief durchatmen in der Natur
  • Erden, mit nackten Füssen die Erde wieder spüren
  • Loslassen und entspannen, die eigenen Energien spüren und wieder ihre natürliche Bahn finden lassen
  • Ankommen – im Hier und Jetzt, in der Natur, bei sich selbst
  • wieder in Kontakt mit sich selbst, seiner eigenen inneren Stimme kommen und zuhören
  • Technik abstellen, wenigstens für ein paar Stunden, einen ganzen Tag oder besser noch länger, für mehrere Tage
  • die eigenen Verhaltensmuster ansehen – die Aktions- als auch die Reaktionsmuster
  • Denkmuster und Vorstellungsmodelle einem Wirklichkeitstest unterziehen

Für eine Standortbestimmung muss man erst einmal stehen bleiben, inne halten und zur Ruhe kommen. Dann erst kann man sich umsehen und frei und klar aus einer höheren Perspektive selbst verorten. Wo lebe ich, wo werde ich gelebt? Was ist mir wichtig, wofür will ich meine Energie einsetzen?

 Lass uns miteinander sprechen und Klarheit gewinnen.